Tajarin al Ragù


Tajarin al Ragù – Ein piemontesisches Klassiker

Das Tajarin al Ragù ist ein echtes Juwel der piemontesischen Küche. Diese dünnen, eifrischen Nudeln, die traditionell aus dem Aostatal stammen, werden hier mit einem herzhaften, langsam gedünsteten Ragù aus Rind- und Schweinefleisch serviert. Das Geheimnis liegt in der Geduld: Der Ragù muss stundenlang köcheln, damit sich die Aromen von Fleisch, Gemüse und Tomaten perfekt verbinden und eine samtige, intensive Sauce entsteht. Ein klassisches Gericht, das Einfachheit und Tiefe vereint.

Zutaten

  • 500g Rinderhackfleisch (mager)
  • 500g Schweinehackfleisch (mager)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 Karotten, fein gehackt
  • 2 Stangen Sellerie, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 100ml trockener Rotwein
  • 400g passierte Tomaten
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 500g Tajarin (frisch oder getrocknet)
  • 100g Parmigiano Reggiano, gerieben
  • Frische Petersilie zum Garnieren (optional)

Zubereitung

  1. Zubereitung des Sofrito: In einem großen Topf oder einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln, Karotten und Sellerie hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten schmoren, bis das Gemüse weich ist. Nicht braun werden lassen.
  2. Fleisch braten: Das Rinder- und Schweinehackfleisch zum Gemüse geben. Mit einer Gabel das Fleisch zerkleinern und unter Rühren so lange braten, bis es seine Farbe verloren hat und leicht angebrannt ist.
  3. Entschäumen und ablöschen: Den Rotwein angießen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Alkohol verdampft ist.
  4. Garen des Ragù: Die passierten Tomaten hinzufügen, salzen und pfeffern. Die Hitze reduzieren, den Deckel leicht schräg auflegen und den Ragù mindestens 2 bis 3 Stunden bei sehr niedriger Hitze köcheln lassen. Ab und zu umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit die Sauce nicht eintrocknet.
  5. Nudeln kochen: In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Die Tajarin nach Packungsanleitung al dente kochen.
  6. Veredeln: Die gekochten Nudeln direkt in den Topf mit dem Ragù geben (oder den Ragù in die Nudeln, je nach Konsistenz). Gut vermengen, sodass sich die Sauce an den Nudeln festsetzt.
  7. Servieren: Auf Teller anrichten, mit reichlich geriebenem Parmigiano Reggiano bestreuen und optional mit frischer Petersilie garnieren.

Tipp: Der Ragù schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da sich die Aromen weiter setzen. Er lässt sich auch gut einfrieren.


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