Tagliatelle ai Funghi – Klassisch Italienisch
Die Tagliatelle ai Funghi sind ein Inbegriff der italienischen Herbstküche. Dieses Rezept feiert die natürliche Würze der Pilze ohne unnötige Zusätze. Der Clou liegt in der richtigen Garzeit der Pilze und der Bindung der Sauce mit dem stärkehaltigen Nudelwasser.
Was du brauchst
- 400g Tagliatelle (frisch oder getrocknet)
- 300g frische Steinpilze
- 200g braune Champignons
- 3 Knoblauchzehen
- Ein Bund frische Petersilie
- 80g Parmigiano-Reggiano, gerieben
- 40ml Olivenöl extra vergine
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Pilze vorbereiten: Die Steinpilze vorsichtig mit einem weichen Tuch abstreifen (nicht waschen, sonst saugen sie zu viel Wasser). Champignons putzen. Alle Pilze in gleichmäßige Scheiben schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
- Knoblauch und Kräuter: Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
- Pilze braten: In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Knoblauch kurz anschwitzen, bis er duftet, aber nicht braun wird. Die Champignons dazu geben und schmoren lassen, bis ihre Flüssigkeit verdampft ist. Dann die Steinpilze hinzufügen und weitere 5-7 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Nudeln kochen: In einem großen Topf reichlich Wasser aufkochen und gut salzen. Die Tagliatelle al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser auffangen – das ist wichtig für die Sauce!
- Veredeln: Die gekochten Nudeln direkt in die Pfanne zu den Pilzen geben. Unter Rühren eine Minute mitgaren, sodass sich die Nudeln mit dem Pilzaroma verbinden. Falls die Masse zu trocken ist, etwas Nudelwasser hinzugeben.
- Servieren: Vom Herd nehmen, die gehackte Petersilie unterrühren und den Parmesan einstreuen. Sofort auf warmen Tellern anrichten und mit einer weiteren Parmesanspäne und frischem Pfeffer servieren.
Genuss-Tipp: Für ein noch intensiveres Aroma können Sie die Steinpilze kurz in Butter mitbraten, wenn Sie dies bevorzugen. Das klassische Rezept bleibt jedoch bei Olivenöl für eine leichtere Note.
