Fregola Sarda mit Steinpilzen, Borlotti-Bohnen und Haselnuss-Crunch


Fregola Sarda mit Steinpilzen, Borlotti-Bohnen und Haselnuss-Crunch

Dieses Rezept vereint die rustikale Kraft der Toskana mit der mediterranen Leichtigkeit Sardiniens. Fregola ist eine sardische Teigwaren-Spezialität, die ähnlich wie Couscous aussieht, aber aus Hartweizengrieß und Wasser besteht. Hier wird sie zu einem edlen veganen Hauptgang verwandelt.

Zutaten

  • 400 g Fregola Sarda
  • 300 g Steinpilze (frisch oder hochwertig getrocknet)
  • 100 g gewürfelte Champignons oder Braune Champignons
  • 200 g gekochte Borlotti-Bohnen (aus der Dose abgetropft oder selbst gekocht)
  • 40 g geröstete, gehackte Haselnüsse
  • 4 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 1 rote Chilischote, entkernt und fein gewürfelt
  • 80 ml extra natives Olivenöl nativ
  • ein Bund frisches Basilikum
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • 1 EL Zitronensaft (optional, für Frische)

Zubereitung

  1. Fregola vorbereiten: Falls die Fregola sehr dunkel ist, kann man sie optional zuerst in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie knistert und goldbraun wird. Dann mit kochendem Salzwasser ablöschen und ca. 10-12 Minuten garen, bis sie al dente ist. Das Nudelwasser vor dem Abgießen aufbewahren.
  2. Pilze vorbereiten: Steinpilze gründlich reinigen (nicht waschen, nur abstreichen). Frische Steinpilze in Scheiben schneiden, getrocknete vorher einweichen und gut ausdrücken. Champignons würfeln.
  3. Aglio e Olio Basis: In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Den gehackten Knoblauch und die Chiliflocken kurz andünsten, bis der Knoblauch goldgelb ist, aber nicht braun wird.
  4. Pilze braten: Die Pilze zur Öl-Knoblauch-Mischung geben. Bei hoher Hitze unter Rühren braten, bis das Flüssigkeit der Pilze verdampft ist und sie goldbraune Bräunungsspuren zeigen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Bohnen und Fregola integrieren: Die gekochten Borlotti-Bohnen und die abgegossene Fregola in die Pfanne geben. Bei Bedarf etwas Nudelwasser hinzugeben, damit sich eine leichte, ölige Emulsion bildet, die alles zusammenhält.
  6. Haselnüsse und Basilikum: Die gerösteten Haselnüsse unterheben. Die meisten Basilikumblätter grob reißen und unter die Pasta mischen. Kurz durchziehen lassen.
  7. Servieren: In vorgewärmte Schüsseln anrichten. Mit den restlichen Basilikumblättern und etwas geriebenem Zitronensaft (für eine säuerliche Note) servieren.

Tipp: Das Geheimnis eines guten Aglio e Olio liegt darin, den Knoblauch nicht zu verbrennen. Er gibt sein Aroma ans Öl ab und wird dann mit den Pilzen vermischt, was das Verbrennenrisiko minimiert.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert