Tortelli di Zucca


Tortelli di Zucca – Ein Klassiker aus der Lombardei

Tortelli di Zucca sind mehr als nur Nudeln; sie sind eine Hommage an die herbstliche Küche Norditaliens. Das Geheimnis dieses Gerichts liegt in der perfekten Balance zwischen dem süßen Kürbis, der salzigen Note des Parmesans und der überraschenden, zarten Würze der Amaretti. Die traditionelle Zubereitung erfordert ein wenig Zeit, ist aber ein Garant für ein festliches und authentisches Mahl.

Zutaten

  • 500 g Butternut-Kürbis (fleischige Teile)
  • 400 g Mehl Type 00
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL geriebener Parmesan (für den Teig)
  • 50 g Amaretti (gebissene)
  • 50 g geriebener Parmesan (für die Füllung)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Zimt
  • 100 g Butter
  • 8-10 frische Salbeiblätter
  • 1-2 TL Mostarda di Friuli
  • Nudelwasser

Zubereitung

  1. Kürbis vorbereiten: Schälen Sie den Kürbis, entfernen Sie die Kerne und schneiden Sie das Fleisch in Würfel. Blanchieren Sie die Würfel in Salzwasser für ca. 5-7 Minuten, bis sie weich sind. Abtropfen lassen und zu einem feinen, glatten Mus pürieren. Abkühlen lassen.
  2. Teig herstellen: Mehl auf einer Arbeitsfläche zu einem Vulkan formen. Eier, Salz und Parmesan in die Mitte geben. Verrühren und zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Füllung mischen: Kürbismus mit Parmesan, zerkleinerten Amaretti, Muskatnuss und Zimt vermengen. Die Amaretti sorgen für die typische lombardische Note.
  4. Tortelli formen: Teig dünn ausrollen. Kleine Portionen der Füllung darauf verteilen. Teig darüberklappen, Luft rausdrücken und einzelne Tortelli ausschneiden.
  5. Butter-Salbei-Soße: In einer Pfanne Butter schmelzen, Salbei hinzufügen und knusprig braten lassen. Nicht verbrennen lassen.
  6. Kochen: Tortelli in kochendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen (3-4 Minuten). Direkt in die Pfanne mit der Butter geben und sanft wenden.
  7. Servieren: Auf Tellern anrichten, mit Parmesan bestreuen und mit einem Klecks Mostarda servieren.

Dieses Rezept bleibt treu der Tradition und verzichtet auf moderne Abkürzungen, um den vollen Geschmack der Region zu erhalten.


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