Lagane e Ceci


Lagane e Ceci – Ein rustikaler Süden-Klassiker

Es gibt Gerichte, die durch ihre Einfachheit bestechen. Lagane e Ceci gehört dazu. Ursprünglich aus den Regionen Abruzzen und Molise stammend, ist dieses Gericht ein Paradebeispiel für die poor kitchen (Küche der Armut), die durch clevere Kombinationen aus wenigen Zutaten große kulinarische Genüsse schafft.

Das Besondere an dieser Zubereitung ist, dass die Nudeln nicht separat in Salzwasser gekocht und dann mit der Sauce vermischt werden. Stattdessen garen die Lagane direkt in der Brühe aus Kichererbsen, Knoblauch und Rosmarin. Dabei nehmen sie die intensiven Aromen auf, und die Stärke der Nudeln sowie die zerfallenden Kichererbsen sorgen für eine natürliche, cremige Bindung der Sauce – ganz ohne Sahne oder Käse.

Die Zutaten

Die Qualität der wenigen Zutaten ist hier entscheidend. Verwenden Sie unbedingt gut extra natives Olivenöl, da es ein Hauptgeschmagsträger ist. Frischer Rosmarin ist dem getrockneten vorzuziehen, da er ein frischeres, weniger harziges Aroma liefert. Für die Kichererbsen können Sie eingelegte Dosenware verwenden (gut abspülen!), aber selbst gekochte Kichererbsen ergeben ein noch authentischeres Ergebnis.

Zubereitungstipps

  • Nudelwasser: Behalten Sie die Flüssigkeit im Topf im Auge. Da die Nudeln Wasser ziehen, muss ggf. nachgegossen werden. Am Ende sollte das Gericht nicht zu flüssig, aber auch nicht trocken sein.
  • Konsistenz: Das Zerdrücken einiger Kichererbsen gegen Ende der Garzeit ist ein traditioneller Trick, um die Sauce zu binden und cremiger zu machen.
  • Servieren: Lagane e Ceci wird traditionell als einzelnes Gericht serviert, das sowohl sättigt als auch schmeckt. Ein Klecks Olivenöl direkt auf dem Teller rundet das Aroma ab.

Genießen Sie diesen Geschmackssprung in den Süden Italiens – vegan, rustikal und absolut lecker.


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