Pici all’Aglione – Ein toskanischer Klassiker
Pici all’Aglione ist die quintessentielle Kombination aus handgemachten Nudeln und einer Sauce, die von der milden Süße des Aglione dominiert wird. In der Toskana ist Aglione (Allium ampeloprasum var. ampeloprasum) ein beliebter Ersatz für den gewöhnlichen Knoblauch, da er größer, aber viel milder und süßlicher im Geschmack ist.
Die Zutaten
- Pici: Diese dicken, handgerollten Nudeln sind typisch für die Südtoskana. Sie bestehen nur aus Mehl, Wasser und Salz.
- Aglione: Ein mildes, riesiges Knoblauchgewächs, das das Herzstück der Sauce bildet.
- Tomaten: Hochwertige, reife Tomaten geben der Sauce Körper und Säure.
- Olivenöl & Chili: Für das typisch toskanische Aroma und eine leichte Schärfe.
Zubereitung
Der Erfolg dieses Gerichts liegt in der Geduld beim Braten des Aglione. Er darf nicht verbrennen, sondern sollte langsam karamellisieren. Die Sauce sollte eindicken, bevor die Nudeln hinzugefügt werden.
- Teigbereitung: Knete Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig. Lass ihn ruhen, damit sich das Gluten entwickelt. Rolle die Pici dann mit den Händen zu dicken Strängen.
- Sauce kochen: Brate den Aglione in reichlich Olivenöl sanft an. Füge den Chili hinzu, sobald der Knoblauch weich ist. Gib die Tomaten dazu und lass die Sauce reduzieren.
- Kochen & Veredeln: Koche die Pici in Salzwasser. Hebe sie mit einem Schaumlöffel direkt in die Sauce. Das Nudelwasser hilft, die Sauce cremig zu machen. Schwenke alles zusammen, bis die Nudeln die Farbe der Sauce angenommen haben.
Dieses Gericht ist perfekt für ein einfaches, aber gehobenes Abendessen. Es ist vegan, glutenfrei ist es nicht, aber sehr leicht verdaulich und voller Geschmack.
