Bucatini all’Amatriciana – Das Original aus Rom
Die Amatriciana ist mehr als nur eine Sauce; sie ist ein Stück Geschichte. Ursprünglich aus der Stadt Amatrice stammend, wurde sie zum Inbegriff der römischen Pasta-Kultur. Die Regel ist streng: Kein Knoblauch, keine Zwiebeln, und auf keinen Fall Sahne. Der Geschmack kommt vom Guanciale, dem Schmalz und dem Pecorino.
Zutaten
- 400g Bucatini
- 150g Guanciale (italienische Schwarte)
- 1 Dose (400g) gepälte Tomaten (San Marzano empfohlen)
- 100g Pecorino Romano, fein gerieben
- 1-2 Chilischoten (frisch oder getrocknet, nach Geschmack)
- Salz für das Nudelwasser
- Olivenöl (optional, nur falls das Guanciale nicht genug Fett abgibt)
Zubereitung
- Das Guanciale in ca. 5 mm dicke Streifen schneiden. In einem großen Bratentopf oder einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne zusätzliches Fett ausbraten, bis das Fett klar wird und die Streifen goldbraun und knusprig sind.
- Die Chilischoten fein hacken (Saat entfernen bei weniger Schärfe) und zum Guanciale geben. Kurz mitbraten, damit das Öl sich mit der Schärfe verbindet, aber aufpassen, dass das Chili nicht verbrennt.
- Die gepälten Tomaten mit einem Gabel zerdrücken oder grob pürieren und zum Guanciale geben. Die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt und eine intensive Rotfärbung annimmt.
- In der Zwischenzeit einen großen Topf mit reichlich Wasser aufkochen und großzügig salzen. Die Bucatini darin al dente kochen (ca. 1 Minute weniger als auf der Packung angegeben).
- Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser auffangen. Die gekochten Bucatini direkt in die Pfanne mit der Amatriciana-Sauce geben.
- Die Pasta mit der Sauce vermengen und bei Bedarf etwas Nudelwasser hinzufügen, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Noch eine Minute unter Rühren köcheln lassen.
- Vom Herd nehmen und sofort mit dem geriebenen Pecorino Romano bestreuen. Gut durchmischen, bis der Käse leicht schmilzt und die Sauce glänzt.
- Sofort auf Tellern anrichten und mit einem zusätzlichen Schuss Pecorino und vielleicht einem Tropfen Olivenöl servieren.
Tipp: Die Qualität des Guanciales und des Pecorino ist entscheidend für den Erfolg dieses Gerichts. Verwenden Sie wenn möglich importierte Produkte aus Italien.
