Die toskanische Klassik: Pici all’Aglione
Pici all’Aglione ist ein echtes Juwel der italienischen Hausmannskost. Ursprünglich aus der Region Siena stammend, zeichnet sich dieses Gericht durch seine rustikale Eleganz aus. Der Name „Aglione“ bezieht sich auf eine spezielle Sorte des Knoblauchs, der in der Toskana groß wird und milder sowie süßlicher ist als gewöhnlicher Knoblauch. In Kombination mit einfachen Pici-Nudeln und frischen Tomaten entsteht ein Gericht, das ohne Schnickschnack überzeugt.
Das Besondere an diesem Rezept ist die Respektierung der Zutaten. Wir erfinden nichts Neues, sondern lassen die Aromen des Aglione und der Tomaten im Olivenöl harmonieren. Die Schärfe des Chilis gibt dem Ganzen den nötigen Kick, ohne den Geschmack zu überdecken.
Zutaten für 4 Personen
- 400 g Pici (frisch oder getrocknet)
- 1 großer Kopf Aglione (oder 6-8 Knoblauchzehen)
- 500 g reife Tomaten, gewürfelt
- 100 ml Olivenöl Extra Vergine
- 1-2 Chilischoten
- Salz
- Optional: Frisches Basilikum
Zubereitung
- Öl und Aglione vorbereiten: Erhitzen Sie das Olivenöl in einer großen Pfanne. Schälen Sie den Aglione und schneiden Sie ihn in Scheiben. Braten Sie ihn sanft an, bis er goldbraun und weich ist. Achten Sie darauf, dass er nicht dunkel wird, da er sonst bitter schmeckt.
- Chili hinzufügen: Geben Sie die Chilischoten hinzu und lassen Sie sie kurz mitdünsten, damit sie ihr Aroma an das Öl abgeben.
- Tomatensoße köcheln: Fügen Sie die Tomaten hinzu und salzen Sie. Lassen Sie die Soße bei niedriger Hitze langsam einkochen, bis sie sämig wird.
- Nudeln kochen: Kochen Sie die Pici in Salzwasser nach Packungsangabe. Heben Sie vor dem Abgießen etwas Nudelwasser auf.
- Veredeln: Geben Sie die Pici in die Soße. Rühren Sie gut um und geben Sie bei Bedarf etwas Nudelwasser hinzu, um die Konsistenz zu lockern.
- Servieren: Sofort auf Teller anrichten und genießen.
Vergessen Sie nicht, die Qualität des Olivenöls zu beachten – es ist einer der Hauptgeschmagsträger dieses Gerichts. Guten Appetit!
