Lagane e Ceci


Lagane e Ceci: Der Klassiker aus dem Süden

Lagane e Ceci ist mehr als nur ein Rezept; es ist ein Stück Geschichte aus der italienischen Provinz. Ursprünglich als einfaches, sättigendes Essen für die Landarbeiter entwickelt, hat es sich dank seiner Einfachheit und seines intensiven Geschmacks einen festen Platz auf dem Speiseplan erobert. Die Kombination aus den breiten, bandartigen Lagane und den erdigen Kichererbsen ist harmonisch und beruhigend.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Technik: Die Kichererbsen werden nicht nur gekocht, sondern teilweise zerdrückt, um eine natürliche Bindung zu schaffen. Das Olivenöl und der Rosmarin geben dem Gericht seine charakteristische, aromatische Note, während der Knoblauch subtil im Hintergrund mitspielt.

Zutaten

  • 400g Lagane (frisch oder getrocknet)
  • 200g getrocknete Kichererbsen (oder 2 Dosen à 400g, abgetropft und gespült)
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100ml extra natives Olivenöl
  • Salz nach Geschmack
  • Gut 1 Liter Wasser zum Kochen der Nudeln und Erbsen

Zubereitung

  1. Kichererbsen vorbereiten: Wenn getrocknete Kichererbsen verwendet werden, am Vorabend in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Erbsen in einem Topf mit frischem Wasser und den Rosmarinzweigen aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 60-90 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Das Kochwasser nicht sofort wegwerfen!
  2. Nudeln kochen: In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Die Lagane nach Packungsanleitung al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser aufbewahren.
  3. Aromen entfalten: In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Den gehackten Knoblauch und die Rosmarinnadeln kurz andünsten, bis sie duften, aber nicht braun werden.
  4. Soße erstellen: Die gekochten Kichererbsen (mit etwas von ihrem Kochwasser, falls nötig) zur Pfanne geben. Mit einem Löffel oder einer Gabel etwa die Hälfte der Erbsen zerdrücken, damit sich eine cremige, sämige Soße bildet.
  5. Verbinden: Die abgegossenen Lagane direkt in die Pfanne mit der Soße geben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren vermengen.
  6. Emulgieren: Falls die Soße zu dick ist, das Nudelwasser nach und nach hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und die Nudeln glänzend sind.
  7. Servieren: Mit Salz abschmecken und sofort servieren. Optional mit einem weiteren Schuss Olivenöl beträufeln.

Tipp: Dieses Gericht schmeckt auch am nächsten Tag, wenn die Aromen miteinander durchgezogen sind. Es ist ein perfektes Beispiel für einfaches, nachhaltiges Kochen.


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