Malloreddus alla Campidanese – Ein sardischer Klassiker
Malloreddus alla Campidanese ist eines der bekanntesten und geliebtesten Gerichte der sardischen Küche. Ursprünglich aus der Campidana-Ebene stammend, vereint dieses Rezept rustikale Zutaten zu einem harmonischen Ganzen. Der Name „Malloreddus“ bedeutet so viel wie „kleine Maulwürfe“, was sich auf die Form der Nudeln bezieht. Die Kombination aus würziger Salsiccia, saftigen Tomaten und dem charakteristischen Hauch von Safran macht dieses Gericht unverwechselbar.
Die Zutaten
- Malloreddus: Diese handgefertigten Nudeln aus Hartweizengrieß und Wasser sind das Herzstück. Sie haben eine raue Oberfläche, die die Sauce perfekt bindet.
- Salsiccia: Eine scharfe Schweinswurst aus Sardinien, oft mit Paprika und Knoblauch gewürzt. Sie verleiht der Sauce ihre Tiefe und Schärfe.
- Safran: Nicht nur für seine Farbe, sondern auch für sein subtiles Aroma. Er ist ein traditioneller Bestandteil dieses Rezeptes.
- Pecorino Sardo: Ein scharfer Schafskäse, der dem Gericht die nötige Salzigkeit und Cremigkeit gibt.
Zubereitung
- Safran vorbereiten: Lösen Sie die Safranfäden in heißem Wasser auf, damit sich das Aroma entfalten kann.
- Wurst braten: Lösen Sie die Salsiccia aus dem Darm und braten Sie das Fleisch in Olivenöl knusprig an. Achten Sie darauf, dass es nicht zu trocken wird.
- Sauce köcheln lassen: Geben Sie die Tomaten hinzu und lassen Sie die Sauce reduzieren. Die Säure der Tomaten balanciert die Fettigkeit der Wurst aus.
- Nudeln kochen: Kochen Sie die Malloreddus in salzigem Wasser bis sie al dente sind. Bewahren Sie etwas Nudelwasser auf.
- Veredeln: Geben Sie die Nudeln in die Sauce, fügen Sie den Safran und etwas Nudelwasser hinzu. Rühren Sie gut um, bis die Nudeln die Sauce aufgenommen haben.
- Servieren: Mit frischem Pecorino Sardo bestreuen und sofort genießen.
Tipp für den perfekten Guss
Das Geheimnis liegt in der Emulsion. Durch das Hinzufügen von Nudelwasser entsteht eine cremige Konsistenz, die die Nudeln umhüllt, ohne dass Sahne oder Butter nötig wären. Der Pecorino Sardo sollte erst ganz am Ende hinzugefügt werden, damit er seine schmelzende Eigenschaft voll entfalten kann.

