Tortelli di Zucca – Der lombardische Klassiker
Die Tortelli di Zucca sind mehr als nur Nudeln; sie sind ein Stück Mailänder Geschichte. Ursprünglich aus der Gegend um Pavia stammend, haben sie sich zum Inbegriff der feinen lombardischen Küche entwickelt. Das Besondere an diesem Rezept ist die harmonische Kombination von süß, salzig, bitter und säuerlich in der Füllung.
Die Zutaten im Detail
- Kürbis: Hokkaido ist ideal, da er intensiv schmeckt und keine Schale hat. Alternativ eignet sich auch Butternut.
- Amaretti: Sie geben der Füllung die nötige Struktur und eine leichte Bitternote, die den Süßton des Kürbis ausbalanciert.
- Mostarda: Diese italienische Senfkonzervierung mit Früchten (oft Birnen oder Pfirsiche) bringt das pfeffrige Aroma, das das Gericht erst richtig zum Leuchten bringt.
- Salbei & Butter: Die Sauce ist schlicht, aber unverzichtbar. Der erdige Duft des Salbeis in der braunen Butter ist das perfekte Finale.
Zubereitungshinweise
Achten Sie darauf, dass das Kürbispüree fest genug ist. Wenn es zu flüssig ist, platzen die Tortelli beim Kochen. Lassen Sie das Püree daher ruhig etwas länger eindicken. Der Teig muss unbedingt ruhen, damit sich das Gluten entwickelt und er sich leicht ausrollen lässt. Rollen Sie den Teig so dünn wie möglich, ohne dass er reißt – das ist das Geheimnis für zarte Tortelli.
Servierempfehlung
Servieren Sie die Tortelli di Zucca am besten als zweites Gericht (Secondo Piatto) oder als reichhaltiges Erstes Gericht. Dazu passt ein leichter, fruchtiger Weißwein aus der Lombardei, wie ein Franciacorta Satèn oder ein Oltrepò Pavese Pinot Bianco.

