Tajarin al Ragù – Ein Piemontesischer Klassiker
Die Tajarin sind die typischen Nudeln des Piemonts. Sie zeichnen sich durch ihren hohen Ei-Anteil aus, was ihnen eine intensive gelbe Farbe und eine seidige Konsistenz verleiht. Paart man diese feinen Nudeln mit einem traditionellen Ragù, erhält man ein Gericht von höchster kulinarischer Qualität. Im Gegensatz zu der schnell zubereiteten Bolognese, wie sie oft im Ausland bekannt ist, braucht ein echtes piemontesisches Ragù Zeit und Geduld.
Die Zubereitung des Ragù
Das Geheimnis dieses Rezepts liegt in der Langsamkeit. Die Kombination aus Rind- und Schweinefleisch sorgt für eine ausgewogene Textur und einen vollen Geschmack. Das Gemüse – Zwiebeln, Karotten und Sellerie – bildet die aromatische Basis, während der Rotwein die Säure und Tiefe bringt. Das stundenlange Schmoren lässt die Aromen verschmelzen und die Fleischfasern zart werden.
Die Tajarin
Ob man die Tajarin selbst anrührt oder hochwertige frische Tajarin aus dem Handel nimmt, ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass sie nicht zu lange gekocht werden, da sie sehr schnell gar sind. Das Nudelwasser spielt eine entscheidende Rolle: Die Stärke im Wasser hilft, die Sauce zu binden und sie glänzend und cremig zu machen.
Servieren Sie die Tajarin al Ragù als Hauptgang, garniert mit reichlich Parmigiano Reggiano. Ein guter Rotwein aus dem Piemont, wie ein Barbera d’Asti, ist die perfekte Begleitung zu diesem robusten und herzhaften Gericht.
