Tajarin al Ragù: Ein piemontesisches Klassiker
Die Kombination aus den seidigen, eifarbenen Tajarin-Nudeln und einem robusten Ragù ist ein Fest für die Sinne. Im Gegensatz zu vielen anderen Ragù-Varianten, die oft nur Rindfleisch verwenden, nutzt die traditionelle piemontesische Küche eine Mischung aus Rind und Schwein für eine ausgewogenere Fettigkeit und ein reichhaltigeres Aroma.
Die Zutaten im Detail
Der Schlüssel zu einem perfekten Ragù liegt im Soßengrün. Zwiebeln, Karotten und Sellerie müssen sehr fein gewürfelt werden, damit sie sich im langen Kochprozess vollständig auflösen und die Sauce binden. Die Tomaten sollten von guter Qualität sein, da sie die Säure und Frische in die ansonsten sehr intensive Fleischsauce bringen.
Zubereitungstipps
- Geduld ist wichtig: Lassen Sie den Ragù ruhig länger köcheln als angegeben. Je länger er schmort, desto intensiver wird der Geschmack.
- Nudelwasser nutzen: Das stärkehaltige Nudelwasser hilft, die Sauce und die Nudeln perfekt zu verbinden. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug in der italienischen Küche.
- Frische Nudeln: Tajarin sind traditionell frische Eiernudeln. Wenn Sie keine frisch machen können, kaufen Sie sie in einer guten Molkerei oder Pasta-Manufaktur. Trockennudeln können als Notlösung dienen, benötigen aber eine längere Garzeit.
Servieren Sie dieses Gericht warm und einfach. Kein Käse ist nötig, da der Geschmack des Ragù und der Eiernudeln für sich spricht.
