Tajarin al Ragù – Ein Klassiker aus Piemont
Die Tajarin sind die traditionellen Nudeln des Aostatals, bekannt für ihre gelbe Farbe durch den hohen Anteil an Eigelb und ihre feine, hauchdünne Konsistenz. Paariert mit einem kräftigen Ragù aus Rind und Schwein, entsteht ein Gericht, das Einfachheit und Tiefe vereint.
Zutaten
- 500 g Rinderbrät
- 500 g Schweinebauch oder Schweinehackfleisch
- 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt
- 2 Stangen Sellerie, fein gewürfelt
- 2 große Karotten, fein gewürfelt
- 800 g gepellte Tomaten
- 100 ml trockener Rotwein
- 50 ml Olivenöl
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 400 g Tajarin
- Pecorino oder Parmigiano Reggiano
Zubereitung
- Das Soffritto vorbereiten: In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln, Sellerie und Karotten fein würfeln und bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
- Fleisch braten: Das Rinder- und Schweinefleisch zugeben und unter Rühren zerbröseln. Das Fleisch sollte gut durchbraunen, um die gewünschten Aromen zu entwickeln.
- Wine und Tomaten: Mit Rotwein ablöschen und eindampfen lassen. Anschließend die Tomaten hinzugeben, salzen und pfeffern.
- Langsam köcheln: Die Hitze reduzieren und den Ragù mindestens 2–3 Stunden sanft köcheln lassen. Regelmäßig rühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
- Nudeln garen: Die Tajarin in Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser aufheben.
- Mischen und Servieren: Nudeln zum Ragù geben, mit etwas Nudelwasser anreichern und kurz schwenken. Mit reichlich Käse servieren.
Tipp: Der Ragù schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen sich weiter setzen. Er lässt sich auch gut einfrieren.
