Bucatini al Sardesco mit Brokkoli, Spinat und Bottarga
Ein rustikales, aber edles Gericht, das die Tradition der sardischen Küche mit modernen Zutaten verbindet. Die Bucatini, mit ihrem charakteristischen Loch in der Mitte, saugen die aromatische Sauce aus Sardinen, Spinat und Brokkoli besonders gut auf. Die Bottarga dient hier nicht als Hauptkomponente, sondern als würziger, salziger Finisher, der das Gericht auf ein neues Level hebt.
Zutaten
- 400g Bucatini
- 200g frischer Spinat
- 1 mittelgroßer Brokkoli
- 1 Dose Sardinen in Olivenöl (oder 4 frische Sardinenfilets)
- 30g Bottarga (rohe Mullet-Rogenmasse)
- 2 Zweige frischer Thymian
- 40g kalte Butter
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 rote Chili, entkernt und fein gewürfelt
- Saft einer halben Zitrone
- Olivenöl, salzige Nudeln, Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Den Brokkoli in kleine Röschen teilen und die Stiele schälen und in Scheiben schneiden. In Salzwasser ca. 3-4 Minuten blanchieren, bis er al dente ist, dann in Eiswasser schocken und abtropfen lassen.
- In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Knoblauchzehen sowie die Chilischoten kurz anrösten, ohne dass sie braun werden.
- Die Sardinen hinzugeben und vorsichtig zerbröseln. Mit einem Spritzer Zitronensaft und den Blättchen vom Thymian ablöschen. Kurz schmoren lassen.
- Den Spinat unterrühren und so lange köcheln lassen, bis er zusammengefallen ist. Die gewürfelte Butter hinzugeben und schmelzen lassen, um eine cremige Basis zu bilden.
- Die Bucatini in reichlich Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser auffangen.
- Die Pasta direkt in die Pfanne zu den Sardinen und dem Gemüse geben. Unter Rühren und Zugabe von etwas Nudelwasser ca. 2 Minuten mitziehen, damit die Sauce bindet.
- Vom Herd nehmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Tellern anrichten und großzügig mit frisch geraspelter Bottarga bestreuen.
- Sofort servieren, damit die Pasta warm bleibt und die Aromen sich voll entfalten können.
Tipp
Die Qualität der Bottarga macht einen großen Unterschied. Raspeln Sie sie erst ganz zum Schluss direkt über das fertige Gericht, damit das Aroma nicht durch Hitze verloren geht.
