Pici all’Aglione – Ein Toskanischer Klassiker
Pici all’Aglione ist ein Paradebeispiel für die toskanische Küche: einfach, ehrlich und unglaublich aromatisch. Der Name verrät es bereits – das Herzstück dieser Sauce ist der Aglione, eine Knoblauchart aus der Region Maremma, die größer und milder als gewöhnlicher Knoblauch ist.
In diesem klassischen, veganen Rezept schmoren wir den Aglione langsam in Olivenöl, um seine Süße zu entfalten, bevor die Tomaten das Finale abrunden. Die Pici, dicke, handgerollte Nudeln, passen perfekt zu dieser rustikalen Sauce.
Zutaten
- 400g Pici (frisch oder getrocknet)
- 1 großer Aglione (oder 4-6 große Knoblauchzehen)
- 500g reife Tomaten (oder eine Dose geschälte Tomaten)
- 100ml Olivenöl extra vergine
- 1-2 rote Chilis
- Salz nach Geschmack
- Frische Petersilie zum Garnieren (optional)
Zubereitung
- Vorbereitung: Den Aglione schälen und die Zehen je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Chilis waschen und grob hacken.
- Schmoren: In einem großen Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Aglione und Chilis zugeben und bei niedriger Hitze langsam karamellisieren lassen (ca. 10-15 Minuten). Achten Sie darauf, dass der Knoblauch goldbraun wird, aber nicht verbrennt.
- Sauce kochen: Die Tomaten zugeben. Bei frischen Tomaten diese zuvor würfeln. Kurz abdecken und 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen und eine sämige Konsistenz erreicht haben.
- Nudeln garen: In einem separaten Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Pici al dente garen.
- Verfeinern: Die Sauce mit Salz abschmecken. Optional können Sie die Sauce leicht pürieren, um den Aglione-Geschmack besser zu verteilen, oder die Stücke ganz lassen.
- Finish: Die Pici abgießen (etwas Nudelwasser aufbewahren) und direkt in die Sauce geben. Mit einem Schuss Nudelwasser die Sauce an die Nudeln binden und schnell unterrühren.
- Servieren: Sofort auf Tellern anrichten und bei Bedarf mit Petersilie garnieren.
Tipp: Wenn Sie keinen echten Aglione finden, können Sie auch mehrere Knoblauchzehen verwenden, aber kochen Sie sie länger, damit sie weich und süß werden.

