Gnocchi alla Bava: Der piemontesische Klassiker
Die Gnocchi alla Bava sind mehr als nur ein Gericht; sie sind eine Hommage an die piemontesische Küche. Der Name „Bava“ bedeutet so viel wie „Schleim“ oder „Nässe“, was nicht abwertend gemeint ist, sondern die gewünschte, extrem saftige und cremige Konsistenz der Sauce beschreibt. Ursprünglich in einem Restaurant in Turin erfunden, ist dieses Rezept ein Meisterwerk der Einfachheit.
Das Geheimnis liegt in der Qualität der Zutaten und der Technik. Die Fontina, eine Käsesorte aus dem Aostatal, schmilzt hervorragend und verleiht der Sauce ein nussiges, mildes Aroma. In Kombination mit der Süße der Sahne und der Würze der Butter entsteht eine Sauce, die die Gnocchi perfekt umhüllt.
Die Zubereitung im Detail
Wichtig ist, dass die Gnocchi nicht überkochen, da sie sonst zerfallen. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Der Trick bei diesem Rezept ist das mantecare – also das Rühren der heißen Gnocchi in der kalten oder warmen Butter-Sauce, um eine Emulsion zu bilden. Die Resthitze schmilzt den Käse, ohne dass er sich absondert.
Servier Tipp
Servieren Sie die Gnocchi alla Bava heiß in flachen Tellern. Da das Rezept vegetarisch ist, passt es hervorragend zu einem leichten grünen Salat als Beilage. Ein Glas weißer Wein aus Piemont, wie ein Arneis oder ein Erbaluce, rundet das Erlebnis ab.
- Verwenden Sie am besten Fontina aus der DOP-Herstellung für den vollen Geschmack.
- Frische Gnocchi sind ideal, aber gute Tiefkühl-Gnocchi funktionieren ebenfalls einwandfrei.
- Nicht zu lange köcheln lassen, sonst wird die Sauce körnig.

